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07.07.2009 18:49 Alter: 7 Jahre
Von: Leopold Kogler

Theatersommer mit Tiefgang

NÖN, 7. Juli 2009 - PREMIERIE Eine herzergreifende Reise in die Welt der Gefühle und nicht nur Theater mit Komik, Klamauk und Schabernack, das ist "Cyrano von Bergerac".


Das Ensemble rund um Hauptdarsteller und intendant Gregor Bloéb brachte das ganze Stück über Tempo und mitreißende Tiefe.

Nestroy-Preisträgerin Gerti Drassi in der Rolle der Roxane mit Mondscheiner-Frontmann Manuel Rubey als Christian.

Hauptdarsteller Gregor Bloéb mit Cornelia Köndgen, Gerti Drassi und Sami Loris (v.l). FOTOS: FUCHS

STADT HAAG / Frankreich und das Mostviertel sind einander näher gerückt am Haager Hauptplatz: Vor dem Bild mit Blick auf die Basilika Sacre Coeur von Montmatre in Paris hört man Mostviertler Dialekt sowie Bezüge zu Haag und seiner Umgebung. Aber es wäre nicht Regisseurin Bettina Hering, würde sie die Geschichte des langnäsigen Dichters, der mit Worten und Degen spritzig umzugehen vermag, nicht bestens verpacken.
Bei der Premiere des Theatersommers Haag war die Stimmung bestens, denn das Ensemble rund um Gregor Bloéb brachte Tempo und mitreißende Tiefe.
"Gregor Bloéb ist der absolute Star des reizvollen Abends. Er verdient ein besonderes Kompliment. Auch Gerti Drassl als "Roxane" und Manuel Rubey als "Christian von Neuvillette" sind brillante Darsteller. Diese Sommertheaterproduktion muss man ganz einfach miterlebt haben. "Eine gefühlsbetonte Inszenierung. Und dazu diese tolle Kulisse", schwärmt Primarius Clemens Eibenberger aus Waidhofen/Ybbs, der erstmals den Theatersommer Haag besuchte.
So originell wie die Eröffnung, die stark polarisierte, war auch die Inszenierung mit den eingestreuten Songs der "Mondschein Buam". "Ein prickelndes und bühnenwirksames Stück Liebes- und Sprach-Wirrwarr. Die umwerfend komödiantischen Fähigkeiten der Darsteller sind Extraklasse, lediglich die Begrüßung war eine Zumutung. Man hat ganz einfach nichts verstanden", so Mag. Kurt König, Leiter der Human Resources Umdasch AG.
Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka gefielen besonders die temporeiche Inszenierung und die mitreißende Frische des Ensembles ebenso wie die weithin gute Stimmqualität. "Es war großartiges, temporeiches Theater mit oft an extreme Sprachakrobatik grenzenden Dialogen."
Für die Aufführung gab es enthusiastischen Schlussapplaus und bei der Premierenfeier im Festzelt wurden die brillanten Leistungen der Schauspieler entsprechend gewürdigt.



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